(sorry noch mal qwq)
Steppenluchs 1
Ich nickte. "Ja, ihr könnt euch die Kamille zum Sonnenaufgang hier abholen." antwortete ich @Morgenbiss und wandte mich wieder an @Zimtjunges: "Für Heute kannst du eine Wacholderbeere haben, die sind etwas stärker." Ich lächelte freundlich und wandte mich ab, um gesagte Beere aus meinem Vorrat zu holen und zurück zu dem Jungen zu bringen. Für den Weg zurück zur Kinderstube, doch ich sprach es nicht laut aus, sonst war sie sicherlich gleich wieder beleidigt, dass ich nicht dachte, sie schaffte es zurück. So müde wie sie jetzt schon war, konnte sie es aber bestimmt gebrauchen.
Steppenluchs 2
Rasch holte ich Moos, dass ich in Wasser tränkte und zu @Rätselflüstern brachte, um seine Wunden zu waschen. Ich ließ das nasse Moos dann erst mal auf dem Kater liegen und holte Goldrute, Schachtelhalm und Ringelblume. Auch ein wenig Beinwell zur Schmerzlinderung tat ich dazu und kaute alles zu einem Brei, während ich Spinnweben zusammen sammelte und meinen Weg zurück zu den schwarzen Krieger machte.
Schnell aber gezielt arbeitet ich, ich stricht mit dem nassen Moos noch mal möglichst Blut weg, dann spuckte ich den Kräuterbrei auf die großen Kratzer und verteile ihn vorsichtig auf diesen. Drüber kam eine Lage Spinnweben, die ich möglichst fest machte.
"Beweg dich am besten möglichst wenig und ruh dich aus." miaute ich dem Krieger freundlich zu und ging nun etwas ruhiger wieder zu meinem Vorrat, wo ich ein wenig Thymian und zwei Mohnsamen rausholte. Beides brachte ich wieder zu ihm. "Hier, das hilft gegen den Schock und Schmerz."
Endlich wandte ich mich an @Stimmenfeuer und musterte sie. "Wie siehts mit dir aus? Hast du etwas abbekommen?" Meine Stimme war freundlich, doch mischte sich auch kaum merklich etwas strenges, oder sogar auch vorwürfiges dazu. Wenn sie nichts brauchte, sollte sie besser wieder gehen. Otterpfote war noch schwer krank und ich hatte in letzter Zeit viel zu tun gehabt.
Natürlich liebte ich meinen Clan und würde alles für meine Clangefährten tun, doch so langsam wirkte sich der Stress auf mich aus und ich wirkte müder als sonst, auch wenn ich versuchte, es zu verstecken.